Krippengruppe

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Aus dem Tagesablauf eines Krippenkindes

7:00 bis 9:00 Uhr:      Bringen-Ankommen-Freispiel
9:00 bis 9:30 Uhr:      gemeinsames Frühstück
9:30 bis 9:45 Uhr:      gemeinsamer Gang ins Bad
9:45 bis 10:15 Uhr:    gemeinsamer Morgenkreis
9:45 bis 10:30 Uhr:    Toilettengang/Wickeln/Freispiel
10:15 bis 11:00 Uhr:  Aufenthalt im Garten/Freispiel oder Beschäftigungsangebote
11:00 bis 12:00 Uhr:  Mittagessen
12:00 bis 13:30 Uhr:  Ruhezeit
13:30 bis 13:55 Uhr:  Aufwachphase, Wickeln und Toilettengang
14:00 bis 14:30 Uhr:  erste Abholzeit
14:30 bis 15:00 Uhr:  Vesperzeit
15:00 bis 17:00 Uhr:  Abholen, Freispiel, Aufenthalt im Garten, Beschäftigungsangebote

Die Krippe ist
für ihre Kinder 
ein zweites Zuhause,
ein Lern-Ort 
und eine Ergänzung zum Elternhaus!

 

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Aufnahmekriterien und Aufnahmeverfahren

Bevorzugt aufgenommen werden Kinder aus den Nürnberger Stadtteilen Rehhof und Laufamholz. Ein Straßenverzeichnis liegt in der Einrichtung aus. Wenn noch Plätze vorhanden sind, können auch Kinder aus angrenzenden Gemeinden unsere Krippe besuchen. Da Krippenkinder in der Regel im September in den Kindergarten überwechseln, werden die Krippenplätze hauptsächlich im September neu vergeben.

Aufnahmekriterien

Wir freuen uns über alle Kinder von 6 Monaten bis 3 Jahren. Folgende Kriterien finden bei der Platzvergabe Berücksichtigung:

  • Geschlecht des Kindes
  • Alter des Kindes
  • Wohnort des Kindes
  • Familiäre und berufliche Situation
  • Soziale Umstände der Familie
  • Buchungszeit

Über die Aufnahme eines Kindes entscheiden die Leitung und der Träger nach jedem Einzelfall. Die oben genannten Aufnahmekriterien wie Buchungszeit und Alter des Kindes sind von Relevanz, aber nicht allein entscheidend. Oberstes Ziel ist immer eine ausgewogene alters- und geschlechtsgemischte Zusammensetzung der Krippengruppe.
Liegt innerhalb der Familie eine schwierige, psychosoziale Situation vor, beispielsweise eine schwere Krankheit eines Elternteils, kann ein schriftlicher Dringlichkeitsantrag zur Aufnahme des Kindes in die Krippe gestellt werden. Über diesen Antrag entscheidet der Träger gemeinsam mit der Leitung.

Aufnahmeverfahren in der Krippe

Die offiziellen Anmeldetage für die Krippe sind zeitgleich mit den Kindergartenanmeldungen und finden für das Krippenjahr 2019/2020 am 25. und 26. September 2018 statt. Ein Anmeldeformular können Sie hier herunterladen und ausfüllen. VORANMELDUNG20192020
Sollten Sie daraufhin eine Platzzusage erhalten, kann ein Betreuungsvertrag abgeschlossen werden. Die Vertragsunterlagen müssen nach 14 Tagen wieder in der Krippe vorliegen, da ohne zeitnahe Rückmeldung der Krippenplatz neu vergeben wird.
Für die Eltern der neu aufzunehmenden Kinder findet vor den ersten Krippentagen ein eingehendes persönliches Gespräch statt. Dabei  wird mit den Eltern gemeinsam ein Anamnesebogen ausgefüllt um erste wichtige Informationen einzuholen. Da in der Krippe nach dem Berliner Modell (siehe dazu auch: www.infans.net) gearbeitet wird, werden die Krippenkinder die Termine für die Eingewöhnungstage  individuelle bei einem Infoelternabend im Juni ausgemacht und besprochen.

Eingewöhnungsphase:

Die Kinder werden uns von den Eltern sehr früh anvertraut. Wir sind uns dessen bewusst , wie schwierig und schmerzhaft diese Transition nicht nur für das Kind ist. Ein gegenseitiges gutes Beziehungsverhältnis ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit. Sie muss nicht nur zwischen Kind und Erzieherin, sondern in erster Linie auch zwischen Eltern und Erzieherinnen aufgebaut werden.
Der Eingewöhnungsprozess wird als Gemeinschaftsaufgabe von Kind, Elternhaus und Kindertageseinrichtung gesehen.  Grundlage für eine gute Zusammenarbeit zwischen den Eltern, den Kindern und der Krippe ist ein gutes Vertrauensverhältnis.
Die neue Lebenssituation ist für das Kind, aber auch für die Bezugsperson, häufig mit viel Unsicherheit behaftet, da der Krippenbesuch oftmals die erste große Trennungsphase des Kindes von den Eltern darstellt.  Die Gestaltung der Eingewöhnungsphase in Anlehnung an das Berliner Modell soll deshalb so sanft wie möglich stattfinden, damit sich die Pyramide Eltern-Kind-Erzieherin zu einem vorteilhaften Beziehungsdreieck entfalten kann.

Zum Wohle des Kindes erleben die Eltern und das Kind die erste Zeit des Krippenalltages gemeinsam.
Wir erfahren in dieser Zeit viel über die Gewohnheiten und Bedürfnisse ihres Kindes. Die Zeit der Abwesenheit der Eltern wird jeden Tag ein wenig gesteigert, bis die Kinder das volle Vertrauen zu uns gewonnen haben. Erst wenn das Kind eine Bindung zu der Erzieherin aufgebaut hat, kann die begleitende Mutter oder der Vater das Kind mehrere Stunden am Tag bei uns lassen!  Die Eingewöhnungs- und Trennungsphase wird individuell mit den Eltern abgesprochen und die Einhaltung der zuvor besprochenen Eingewöhnungsphase ist Bedingung für den in Anspruch genommenen Krippenplatz.

Eingewöhnungsphase in der Kinderkrippe Laufamholz

Der Besuch der Krippe

Unsere Mitarbeiter sind dazu angehalten, Einsicht in das Untersuchungsheft der Kinder zu bekommen um festzustellen, ob die bisher erforderlichen ärztlichen Untersuchungen wahrgenommen wurden.
Windeln und Pflegeprodukte der Krippenkinder sowie ausreichend Wechselwäsche sind von den Eltern mitzubringen.
Da wir bei fast jedem Wetter häufig  nach draußen gehen, ist wetterangepasste Kleidung der Kinder (Regenhose, Gummistiefel, Schneehose, Mütze, Handschuhe aber auch Sonnenhut) erwünscht. Mit dem Betreuungsvertrag erhalten sie eine detaillierte Mitbring-Liste.
Im Interesse Ihres Kindes und der Gruppe soll die Krippe regelmäßig besucht werden. Bitte verständigen Sie bei Fernbleiben Ihres Kindes die Einrichtung.

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Eingewöhnungsphase in der Kinderkrippe Laufamholz

Eingewöhnung findet in drei Phasen statt
Grundphase ( ca. 4 Tage)

  • 1. Tag: An diesem Tag sollte der Besuch nicht länger als eine Stunde sein.
  • 2. und 3 Tag: Der Aufenthalt kann langsam ausgedehnt werden; auch kann das Kind in der Krippe gewickelt und gefüttert werdenWährend der ersten Tage der Grundphase bleiben Sie mit Ihrem Kind im Gruppenraum, um Vertrauen zum neuen Ort, den anderen Kindern und der zukünftigen Erzieherinnen zu gewinnen.
  • 4. Tag: An diesem Tag kann schon eine kurze Trennung stattfinden. Diese kann zwischen ein paar Minuten und einer halben Stunde dauern.

Verhaltensregeln für die Eltern in dieser Phase:
Ihre Aufgabe in dieser Zeit ist es, die Krippe als „sicheren Hafen“ für Ihr Kind darzustellen.  „Jeder Eroberer braucht sein Basislager auf dem Weg zum Gipfel!“

  • Seien Sie ein stiller Beobachter
  • Bespielen Sie ihr Kind nicht
  • Drängen Sie ihr Kind nicht, sich zu entfernen und mit anderen Kindern zu spielen
  • Beschäftigen Sie sich nicht mit anderen Kindern, um Eifersucht zu vermeiden
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie sich in der Krippe wohl fühlen und es ein sicherer und schöner Ort ist
  • Verabschieden Sie sich immer von ihrem Kind. Das Kind soll dabei lernen, dass die Eltern jetzt gehen und später bzw. immer wieder kommen.
  • Tränen sind in der Eingewöhnungszeit eine natürliche und gesunde Reaktion Ihres Kindes, die ihre Liebe und Geborgenheit wiederspiegelt.
  • Halten Sie den Abschied kurz, damit Sie Ihr Kind nicht verunsichern.
  • Weinen Sie nicht vor Ihrem Kind
  • Bleiben Sie in der Nähe – im Elternwartebereich

Die gemeinsame Zeit in der Krippengruppe gibt Ihnen Einblick in unseren Umgang und unsere Arbeit mit den Kindern. Sie lernen uns dadurch kennen und können so das für die Zusammenarbeit nötige Vertrauen aufbauen. Manchmal hilft es auch, wenn sich Eltern daran erinnern, wie sie sich an ihrem ersten Arbeitstag gefühlt haben. Ihr Kind hat jetzt die gleichen Gefühle und kann sich aber nicht erklären, warum es jetzt plötzlich bei Fremden Menschen und einer unbekannten Umgebung bleiben soll und die Eltern fortgehen.

Stabilisierungsphase:
Nach einem kurzen gemeinsamen Aufenthalt werden Sie sich von nun an täglich von Ihrem Kind verabschieden und den Zeitraum der Abwesenheit (beginnend mit nur einer Minute) immer länger ausdehnen.

Verhaltensregeln für die Eltern in dieser Phase:

  • Verabschieden Sie sich auch hier immer von Ihrem Kind
  • Es kann dem Kind helfen, ein gemeinsames Abschiedsritual zu entwickeln
  • Halten Sie die abgesprochenen Bring- und Abholzeiten ein
  • Hilfreich ist für das Kind auch, etwas Gewohntes von zu Hause mitzunehmen (Kuscheltier, Schnuller, Flasche, …)
  • Das Abholen sollte nicht unnötig in die Länge gezogen werden, auch wenn das Kind noch spielt. Denn das Kind soll die Sicherheit gewinnen, dass Sie es immer wieder abholen.

In dieser Phase sollten Sie sich möglichst zurücknehmen und der Erzieherin die Möglichkeit geben, auf die Signale Ihres Kindes zu reagieren und auch pflegerische Aufgaben zu übernehmen. Dadurch können Sie gemeinsam daraufhin arbeiten, dass Ihr Kind eine verlässliche Bindung zu einer Erzieherin aufbauen kann.

Schlussphase:
Nutzen auch Sie die Zeit in der Krippe und gewinnen Sie verstärkt Vertrauen zu den Erzieherinnen. Der Austausch auch zwischen Ihnen und dem Personal ist außerordentlich wichtig, denn auch Sie brauchen viel Mut und Vertrauen unserem Krippenpersonal ihr Wichtigstes im Leben  -ihr Kind- zu überlassen und es in unsere Hände und Obhut zu geben. Das Eingewöhnen ist dann abgeschlossen, wenn Ihr Kind die Erzieherin als Basis in der Krippe akzeptiert hat  und sich z.B. auch von ihr trösten lässt.  Es kann zuweilen gerade in der Anfangsphase noch verstärkt vorkommen, dass wir sie telefonisch kontaktieren, um Ihr Kind abzuholen.
Falls es Ihnen möglich ist, lassen Sie Ihr Kind in den ersten Wochen nur halbtags in der Einrichtung. Der Tag im Kreise von 12 Kindern ist laut, aufregend und anstrengend. Sie erleichtern Ihrem Kind den Start in die Krippe.

Wir sind für Ihr Kind und für Sie als Eltern da. Wenden Sie sich gerne an uns, bei allen Fragen und Hilfestellungen. Ihr Krippenteam aus der Kinderkrippe Laufamholz